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08.03.2010
Nach einer Studie von J&M und dem Maschinenbauinstitut des VDMA wird heute ein immer höherer Anteil des Geschäftsvolumens mit Services rund um die eigentlichen Produkte erwirtschaftet. Allerdings zeigt die Studie auch, dass viele Unternehmen trotz dieser Tatsache nicht in Service-Innovationen investieren. Lediglich 3 Prozent der befragten Firmen sind heute schon sogenannte Champions im Bereich Service Innovationen. Diese Unternehmen zeichen sich dadurch aus, dass der Anteil des Service am Umsatz 16% und der am Unternehmens-EBIT 19% höher ist. Zudem ist ihr Service Bereich mit 34% EBIT deutlich profitabler als beim Durchschnitt im deutschen Maschinenbau (24%).
Wie Unternehmen Service Innovationen nutzen können, zeigt der Innovation Excellence Ansatz von J&M. Mit diesem Ansatz kann systematisch auf die individuell unterschiedlichen Bedürfnisse der Branche eingegangen werden. Dadurch lässt sich beispielsweise der Innovationsprozess im gesamten Unternehmen marktorientiert steuern und umsetzen. Denn fast jede Service Innovation wirkt sich in der Regel auch auf Marketing und Vertrieb, Entwicklung und Produktion sowie Qualitätsmanagement und Controlling aus.
Potenziale bei Service Innovationen lassen sich mit Hilfe der Methoden und Werkzeuge des Innovation Excellence Ansatzes leichter identifizieren. Mit verschiedenen Interview- und Workshoptechniken werden Schwachstellen in Strategie, Prozessen und Ablauforganisation aufgedeckt. Im nächsten Schritt werden Verbesserungsvorschläge erarbeitet und der Weg zu ihrer Umsetzung festgelegt. Der Innovation Excellence Ansatz umfasst fünf für den Erfolg verantwortliche Bereiche: 1. Strategische Verankerung: Dem Management muss zunächst die Bedeutung von Service Innovationen für das Unternehmen und für die Strategie bewusst sein. Sie sollte in der Strategie verankert und (vor)gelebt werden.
2. Eindeutige Definition von Prozessen und Zuständigkeiten: Kein Mitarbeiter kann grundlegend neue Services entwickeln und gleichzeitig das Tagesgeschäft am Laufen halten. Die klare Zuteilung von Aufgaben, Verantwortung und Zeitressourcen sind daher unabdingbar.
3. Erfolgmessung: Kein Konzept ohne Wirkungskontrolle. Nur mit dem entsprechenden Performance Management und der Hilfe von Kennzahlen (KPI) lässt sich der Erfolg von Service Innovationen messen.
4. Werkzeuge und Best Practices: Service Champions nutzen beispielsweise Kundenpanels, Mystery Shopping, Internet Communities und sogenannte Idea Nets. Es kommt darauf an, gezielt Tools zu konzipieren, zu evaluieren und zu implementieren.
5. Einbindung der Mitarbeiter: Dem besten Konzept bleibt der Erfolg versagt, wenn die Mitarbeiter nicht mitgenommen werden. Sei es durch reine Information über die Ziele des Managements, durch spezielle Trainings oder über Anreizsysteme. Wird die Bedeutung dieser fünf Bereichen anerkannt, lassen sich Service Innovationen systematisch und konsequent entwickeln und in den Markt einführen. Nur so können Unternehmen den Ausstieg aus dem Technologie-Wettrüsten schaffen und zu einem Service Champion mit langfristig sicherer Rentabilität werden.
Weitere Informationen: Dr. Nikolas Beutin, Partner, J&M Management Consulting, Telefon +49 (0) 621 12 47 69 - 0 oder per E-Mail nikolas.beutin
jnm.com.
Raus aus der Technologie- und Qualitätsspirale
Nach einer Studie von J&M und dem Maschinenbauinstitut des VDMA wird heute ein immer höherer Anteil des Geschäftsvolumens mit Services rund um die eigentlichen Produkte erwirtschaftet. Allerdings zeigt die Studie auch, dass viele Unternehmen trotz dieser Tatsache nicht in Service-Innovationen investieren. Lediglich 3 Prozent der befragten Firmen sind heute schon sogenannte Champions im Bereich Service Innovationen. Diese Unternehmen zeichen sich dadurch aus, dass der Anteil des Service am Umsatz 16% und der am Unternehmens-EBIT 19% höher ist. Zudem ist ihr Service Bereich mit 34% EBIT deutlich profitabler als beim Durchschnitt im deutschen Maschinenbau (24%).Wie Unternehmen Service Innovationen nutzen können, zeigt der Innovation Excellence Ansatz von J&M. Mit diesem Ansatz kann systematisch auf die individuell unterschiedlichen Bedürfnisse der Branche eingegangen werden. Dadurch lässt sich beispielsweise der Innovationsprozess im gesamten Unternehmen marktorientiert steuern und umsetzen. Denn fast jede Service Innovation wirkt sich in der Regel auch auf Marketing und Vertrieb, Entwicklung und Produktion sowie Qualitätsmanagement und Controlling aus.
Potenziale bei Service Innovationen lassen sich mit Hilfe der Methoden und Werkzeuge des Innovation Excellence Ansatzes leichter identifizieren. Mit verschiedenen Interview- und Workshoptechniken werden Schwachstellen in Strategie, Prozessen und Ablauforganisation aufgedeckt. Im nächsten Schritt werden Verbesserungsvorschläge erarbeitet und der Weg zu ihrer Umsetzung festgelegt. Der Innovation Excellence Ansatz umfasst fünf für den Erfolg verantwortliche Bereiche: 1. Strategische Verankerung: Dem Management muss zunächst die Bedeutung von Service Innovationen für das Unternehmen und für die Strategie bewusst sein. Sie sollte in der Strategie verankert und (vor)gelebt werden.
2. Eindeutige Definition von Prozessen und Zuständigkeiten: Kein Mitarbeiter kann grundlegend neue Services entwickeln und gleichzeitig das Tagesgeschäft am Laufen halten. Die klare Zuteilung von Aufgaben, Verantwortung und Zeitressourcen sind daher unabdingbar.
3. Erfolgmessung: Kein Konzept ohne Wirkungskontrolle. Nur mit dem entsprechenden Performance Management und der Hilfe von Kennzahlen (KPI) lässt sich der Erfolg von Service Innovationen messen.
4. Werkzeuge und Best Practices: Service Champions nutzen beispielsweise Kundenpanels, Mystery Shopping, Internet Communities und sogenannte Idea Nets. Es kommt darauf an, gezielt Tools zu konzipieren, zu evaluieren und zu implementieren.
5. Einbindung der Mitarbeiter: Dem besten Konzept bleibt der Erfolg versagt, wenn die Mitarbeiter nicht mitgenommen werden. Sei es durch reine Information über die Ziele des Managements, durch spezielle Trainings oder über Anreizsysteme. Wird die Bedeutung dieser fünf Bereichen anerkannt, lassen sich Service Innovationen systematisch und konsequent entwickeln und in den Markt einführen. Nur so können Unternehmen den Ausstieg aus dem Technologie-Wettrüsten schaffen und zu einem Service Champion mit langfristig sicherer Rentabilität werden.
Weitere Informationen: Dr. Nikolas Beutin, Partner, J&M Management Consulting, Telefon +49 (0) 621 12 47 69 - 0 oder per E-Mail nikolas.beutin
jnm.com.
